Wenn Sie diese Fragen für Ihr Unternehmen klar beantworten können, dann sind Sie gut gerüstet. Wenn Zweifel bestehen, dann sollten Sie sich dem Thema Employer Branding widmen. Der Arbeitsmarkt ist gerade voll mit höchst attraktiven Job-Angeboten.

Was ist Employer Branding?


Es ist eine identitätsbasierte, intern wie extern, wirksame Entwicklung und Positionierung Ihres Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber (Quelle: Deutsche Employer Branding Akademie).


Ihre Arbeitgebermarke bündelt somit alle Eigenschaften, die Arbeit in Ihrem Unternehmen kennzeichnet – von der Gestaltung der Arbeitsbedingungen bis zu den kulturellen Besonderheiten, die den Arbeitsalltag ausmachen.


Bei unseren Employer-Branding-Projekten sehen wir immer wieder, dass es viel Bemühungen auf diesem Sektor gibt – oft gut gemeint, aber mit wenig Ergebnis.


Daher setzen wir nicht auf eine reine Bewerberkommunikation. Die ist lediglich ein Teil des Employer Brandings. Wenn nicht mehr inseriert wird, ist der Effekt schon wieder weg. Wenn zusätzlich mit immer denselben Phrasen gearbeitet wird, dann ist diese Aktion austauschbar und beliebig. Es geht eben darum sich für seine Zielgruppe von anderen Arbeitgebern zu unterscheiden und positiv am Arbeitsmarkt hervorzustechen.


Es geht auch nicht nur um Wünsche der Bewerber, den Bewerberpräferenzen. Die sind wichtig, aber wenn die Arbeitgeberkommunikation nur die Bewerberpräferenzen zum Maßstab hat, kann sich ein Arbeitgeber nicht nachhaltig positionieren. Je mehr Arbeitgeber ihren Auftritt an diese Präferenzkriterien anpassen, desto gleichförmiger und verwechselbarer wird man. Das führt letztlich zum gegenseitigen Überbieten in den Versprechungen und nicht zu einer nachhaltig wirksamen Positionierung.


Nur über die Arbeitgeberpositionierung (Employer Value Proposition), über die unternehmenseigene Identität, Werte, Ziele und Kultur können sich Arbeitgeber noch glaubwürdig differenzieren. Eine Arbeitgebermarke basiert daher auf diesen und nicht auf den Wünschen der Bewerber.


Wie also beginnen?


Das bedeutet erst den Blick nach innen, dann den Blick nach außen und darauf aufbauend lässt sich eine Arbeitgeberpositionierung im Sinne eines echten Employer Brandings erarbeiten. Also vorerst heißt es: „gehen Sie in sich" - es ist also im ersten Schritt „Wurzelarbeit".


In diesem Prozess des Employer Brandings sind viele Aspekte zu beachten und die Handlungsfelder des internen sowie externen Employer Brandings sind vielfältig. Diese reichen von Organisationsentwicklung, HR-Portfolios, der Arbeitsgestaltung bis hin zum Networking, Recruiting-Touchpoints und Arbeitsmarktkommunikation.


Geben Sie sich als Arbeitgeber ein Gesicht!


Was macht Sie als Arbeitgeber besonders? Was grenzt Sie zu anderen Arbeitgebern ab? Am Ende des Prozesses steht eine authentische, glaubwürdige und positiv aufgeladene Arbeitgebermarke. Diese steht dabei nicht nur für eine Zustandsbeschreibung, sondern für eine Zukunftsorientierung – verbunden mit dem Commitment, die angestrebte Positionierung auch zu erreichen.


Wenn Sie sich authentisch am Arbeitsmarkt positionieren, dann können Sie zuversichtlich für Ihre Zukunft als Arbeitgeber sein. Aber achten Sie darauf, dass nur was innen erlebbar ist, nach außen glaubwürdig transportiert werden kann.


Wer als attraktiver Arbeitgeber von seiner Zielgruppe wahrgenommen wird, zieht eben leichter die „richtigen" Mitarbeiter an und bindet die bestehenden.


 

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